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Homöopathie macht Pflanzen stark

Gärtnern ohne Gift – nach diesem Grundsatz pflegen immer mehr Hobbygärtner ihre Gewächse im Beet und auf dem Balkon. Sie setzen dabei vor allem auf Pflanzenbrühen und heilsame Globuli.

Kräftige Pflanzen, die reichlich Blüten oder Früchte tragen, das wünscht sich jeder Hobbygärtner. Doch es gibt viele Faktoren, die das Gartenglück stören können: Zu viel Regen oder Sonne, Verletzungen der Pflanzen beim Umtopfen oder beim Rückschnitt, Pilzerkrankungen und Schädlinge, die hungrig über das frische Grün herfallen. Zur Chemiekeule greifen müssen Sie in der Regel trotzdem nicht. Vertrauen Sie stattdessen auf passend ausgewählte Homöopathika. Auch selbst hergestellte Pflanzenbrühen sind eine schon lange bewährte Möglichkeit, den Boden zu verbessern und Schadinsekten zu vertreiben.

Hilfreiche Homöopathie
„Die erste Pflanze, die ich homöopathisch versorgt habe, war ein wunderschöner, leuchtend blauer Rittersporn, der mir beim Umtopfen heruntergefallen war“, erinnert sich Christiane Maute, eine in klassischer Homöopathie erfahrene Heilpraktikerin. „Da der Stiel abgeknickt war, behandelte ich ihn mit einigen Globuli Arnica C 200, dem homöopathischen Hauptmittel bei Stoß, Schlag oder Fall.“ Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: „Am nächsten Tag stand der Rittersporn aufrecht da. Die verletzte Stelle sah noch bräunlich aus, aber die Pflanze blühte weiter.“

Auf diesen ersten erfolgreichen Versuch folgten unzählige weitere. Inzwischen behandelt Christiane Maute, die im Laufe der Zeit zu einer Expertin in Sachen Pflanzenhomöopathie geworden ist und dazu mehrere Bücher veröffentlicht hat, nicht nur verletzte oder schwächelnde Pflanzen. Auch solche, die von Pilzen, Schadinsekten oder Schnecken heimgesucht werden, werden von ihr mit Globuli versorgt. Die Auswahl der Mittel erfolgt dabei nach dem Prinzip „Gleiches heilt Gleiches“ und orientiert sich oft an den Erfahrungen mit menschlichen Patienten. Auch die Wetterlage ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

So hilft die Krätze-Nosode Psorinum nicht nur Menschen bei Kopflausbefall, sondern auch Pflanzen mit Spinnmilben, Cantharis (Spanische Fliege) ist bei Sonnenbrand nicht nur für Menschen richtig. Maute hat die Erfahrung gemacht, dass Pflanzen sehr gut und schnell auf Hochpotenzen reagieren, etwa auf C 30 und C 200. Tiefpotenzen (D1–D23), die noch Spuren der Ausgangssubstanz enthalten, werden von ihr bevorzugt als Stärkungsmittel und gegen Schnecken eingesetzt.

Das hilft gegen Schädlinge
Pilzerkrankungen, Schadinsekten und Schnecken – gegen diese Schrecken eines jeden Gärtners helfen verschiedene Globuli. Hier einige Beispiele.

  • Pilzbefall: Thuja C 200 wird bei allen Pilzerkrankungen eingesetzt, ebenso Cuprum metallicum C 30 und Natrium sulphuricum C 30, die auch Echten und Falschen Mehltau lindern.
  • Blattläuse: Cimicifuga C 30 wirkt sehr überzeugend an Rosen, Obstbäumen und Beerensträuchern. Psorinum C 200 stärkt kümmerliche Pflanzen, so dass die Schädlinge kein leichtes Spiel mehr haben, Staphisagria C 200 durch Verletzungen geschwächte Pflanzen. 
  • Buchsbaumzünsler: Ausnahmsweise kommen hier zwei Mittel gleichzeitig zum Einsatz: Im März/April Sulphur C 200 und Thuja C 30, im Mai/Juni und dann wieder im August/September Sulphur C 200 und Thuja C 200 (bei Befall in der Nachbarschaft jeweils nach einer Woche wiederholen)

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in Ausgabe 03/2016.

Foto: goodluz-shutterstock.com

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