Tag für Tag transportieren unsere Venen rund 8000 Liter Blut zum Herzen – der Schwerkraft entgegen. Ein Lebensstil mit langem Sitzen, Übergewicht und ballaststoffarmer Ernährung erschwert diesen Prozess. Das Blut staut sich. Schwere Beine, Besenreiser, Krampfadern oder auch Hämorrhoiden können die Folge sein. Mit Heilpflanzen, Homöopathie und gezielter Bewegung lässt sich dies aufhalten.
Schwere Beine, Krampfadern, Besenreiser und Hämorroiden
Sie wirken auf den ersten Blick wie ganz unterschiedliche Beschwerden, doch tatsächlich haben schwere Beine, Krampfadern (Varizen), Besenreiser und Hämorrhoiden oft eine gemeinsame Grundlage: eine beginnende Venenschwäche. Wenn die Venen an Elastizität verlieren und die Klappen nicht mehr zuverlässig arbeiten, gerät der Blutfluss aus dem Gleichgewicht, und es kommt zu Stauungen in verschiedenen Bereichen des Körpers. Wie „venenstark“ Sie durch das Leben gehen, haben Sie selbst in der Hand. Denn gerade in frühen Stadien lässt sich oft gut gegensteuern – etwa durch Bewegung (siehe Kasten rechts) oder den unterstützenden Einsatz naturheilkundlicher Arzneien. Dabei gilt: Je früher Sie beginnen, desto besser.
2-Minuten-VenenFitness-Programm
Venen sammeln Blut in den Beinen und bringen es zurück zum Herzen, der Schwerkraft entgegen. Als „Pumpe“ dient ihnen die Wadenmuskulatur, die auf die Venen drückt, sowie ein Pump-Saug-Mechanismus, der beim Abrollen der Füße erzeugt wird. Dabei wirken die Venenklappen wie ein Rückschlagventil und verhindern den Blutrückfluss. Um dies Zusammenspiel zu unterstützen, hilft Venengymnastik – im Sitzen einfach zwischendurch oder sogar unbemerkt am Schreibtisch im Büro. Unser 2-Minuten-Venenfitness-Programm besteht aus vier Einzelübungen, die jeweils 30 Sekunden lang durchgeführt werden:
- Fußwippen:
Bewegen Sie abwechselnd Zehen und Fersen hoch und runter, so als würden Sie auf einem Pedal wippen. - Fußkreisen:
Heben Sie einen Fuß an und malen Sie mit dem Fuß langsam Kreise, entweder erst mit dem einen, dann mit dem anderen Fuß oder auch mit beiden Füßen gleichzeitig. - Beine strecken:
Beine gerade nach vorne strecken, kurz halten und dann wieder auf dem Boden abstellen. - Gesäß anspannen:
Gesäß fest anspannen, fünf Sekunden halten, dann wieder locker lassen. Mehrmals wiederholen.
Heilpflanzen bei Venenschwäche und Krampfadern
Beine, die sich besonders nach langem Sitzen und Stehen oder in der Sommerhitze schwer und dick anfühlen, sind bei Venenleiden nicht selten: Die Knöchel schwellen an, die Haut spannt, und das Schweregefühl nimmt im Laufe des Tages deutlich zu. Häufig hängt dieses Empfinden mit Wassereinlagerungen zusammen. Weiten sich, beispielsweise durch die Sommerhitze, die Blutgefäße, zirkuliert das Blut langsamer, und Flüssigkeit kann leichter ins Gewebe austreten. Dadurch entstehen Schwellungen (Ödeme) vor allem an Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln. Krampfadern bilden sich, wenn Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Dadurch fließt ein Teil des Blutes in den Beinvenen zurück nach unten und staut sich. Der erhöhte Druck führt dazu, dass sich die Vene ausdehnt, verlängert und schlängelt – sie wird als typische Krampfader sichtbar.
Pflanzliche Präparate zum Auftragen oder zur Einnahme können Krampfadern und die damit einhergehenden Beschwerden reduzieren. Werden sie regelmäßig und frühzeitig angewandt, kann nicht selten sogar eine operative Entfernung verhindert oder zumindest hinausgezögert werden. Auch bei schweren Beinen aufgrund einer Venenschwäche hat sich Phytotherapie bewährt.
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Den kompletten, ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserem Magazin natürlich gesund und munter 05/2026
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