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Wechseljahre – was hilft wirklich?

Die Lebensmitte ist für Frauen eine turbulente Zeit, denn jetzt macht der Hormonspiegel, was er will. Zum Glück helfen natürliche Mittel und geballte Pflanzenkraft, die innere Ruhe und Gelassenheit zu finden.

Die körperliche Veränderung kann mit einem Paukenschlag beginnen, sich aber auch leise anschleichen. Los geht es mit den Wechseljahren meist zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. Dann nimmt allmählich die Tätigkeit der Eierstöcke ab, und weil weniger von den Sexualhormonen Östrogen und Progesteron produziert wird, gerät der Hormonspiegel durcheinander. Die unbeliebten Begleiter dieser Zeit der Hormonveränderung heißen: Stimmungsumschwung und Gereiztheit, Unterleibskrampf oder Schweißausbruch. Diese Beschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich heftig und werden auch verschieden empfunden. So spürt ein Drittel gar nichts, der Großteil hingegen leidet; das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht lautet, dass der Griff zur Chemie unnötig ist. Schließlich gibt es nebenwirkungsfreie, gesunde Heilmittel aus der Natur.

Wechseljahre sind nicht gleich Wechseljahre
Vielen Frauen hilft es schon, sich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen. Ein halbstündiger Spaziergang täglich stabilisiert den Kreislauf, die Lichtzufuhr lindert Stimmungstiefs und Hitzewallungen nehmen ab. Sanfter, stressarmer Sport bringt am meisten: Radfahren, Wandern oder Schwimmen. Manche schwören auf Entspannungstechniken wie Yoga. Aber die meisten empfinden schon kleine Wohlfühl­rituale als hilfreich, etwa täglich eine Stunde im Garten ausruhen; ein Buch in der einen, einen beruhigenden Melisse-Hopfen-Tee in der anderen Hand.

Im Lauf der Wechseljahre verändern sich die lästigen Begleiterscheinungen. Anfangs, in der sogenannten Prämenopause, kommt es wegen der täglichen, oft sogar stündlichen Hormonschwankungen zu Stimmungsumschwüngen wie in der Pubertät, aber auch zu krampfartigen Unterleibsschmerzen. Darauf folgt die sogenannte Perimenopause mit den Symptomen Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, an denen ebenfalls die Schwankungen im Hormonhaushalt schuld sind. Auch Schlafstörungen treten häufig auf. Jetzt dauert es noch ein bis zwei Jahre bis zur eigentlichen Menopause. Lesen Sie den vollständigen Beitrag in Ausgabe 06/2015.

Foto: laflor/iStockphoto.com

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