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Fünf praktische Tipps für einen stabilen Kreislauf

Mit diesen fünf Tipps halten Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Die einfachen Übungen und Tipps lassen sich problemlos in den Alltag einbauen – zuhause oder auch im Büro.

1. Gefäße trainieren
Brausen Sie sich zum Abschluss jedes Duschbads kalt, heiß und noch mal kalt ab – das trainiert Ihre Gefäße darin, sich schneller zu weiten und wieder zu verengen. Dadurch kann der Blutdruck besser auf aktuelle Anforderungen reagieren, und es kommt seltener zu kreislaufbedingtem Schwindel. Obendrein stärken die Kaltreize das Immunsystem. Die gute Nachricht für Menschen mit niedrigem Blutdruck, die zum Frösteln neigen und diese Güsse meist nicht besonders mögen: Weder für den Kreislauf noch für die Abwehr ist es nötig, den eisigen Wasserstrahl auf Bauch und Rücken zu richten – Arme und Beine reichen.

2. Füße aktivieren
Reichen Pausen allein nicht aus, damit Ihre Beine im Sitzen nicht auskühlen, brauchen die Füße mehr Beschäftigung  – zum Beispiel, indem Sie diese auf Igelbällen oder Brettern mit genoppten Walzen hin- und herbewegen. Alternative: Rollen Sie einfach zwischendurch mehrmals die Fußsohlen von den Zehen zu den Fersen mit kräftigem Druck über den Boden ab. Am besten geht das ohne Schuhe.

3. Wachkitzeln mit Rosmarin
Ein Destillat aus Rosmarin-Nadeln ist ein wunderbares Kreislauftonikum. Auf die Haut oder um den Kopf herum gesprüht, weckt es die Lebensgeister. Sie können dafür eine Mischung aus Wasser und ätherischem Rosmarinöl verwenden (vor dem Sprühen immer gut schütteln!) oder ein Hydrolat (z. B. von farfalla). Das ist ein Pflanzenwasser, das beim Destillieren entsteht. Ist Ihnen Rosmarin allein zu herb, können Sie einige Tropfen ätherisches Öl einer Zitruspflanze zugeben.

4. Denkpausen einlegen
Nach anthroposophischer Betrachtungsweise bewirkt Kopfarbeit, dass der Körper weniger vom Geistig-Seelischen durchdrungen wird und dadurch unangenehm auskühlt. Ein Effekt, den viele gut kennen: Obwohl der Raum gut geheizt ist, beginnen sie bei intensiver Denkarbeit zu frösteln und sich unwohl zu fühlen. Um gegenzusteuern, sollten Sie bewusst immer wieder kleine Unterbrechungen einstreuen, den Körper mit etwas Bewegung beleben und die Durchblutung anregen. Danach läuft auch die Denkarbeit noch besser!

5. Bewegung trainieren
Manche Menschen neigen dazu „umzukippen“, ohne dass eine Erkrankung vorliegt. Wie eine holländische Untersuchung belegt, können die folgenden drei Bewegungen einer Ohnmacht entgegenwirken. A) Beine kreuzen und zugleich die Muskeln von Bauch, Beinen und Po stark anspannen. B) Mit einer Hand in die andere greifen und kräftig in die Gegenrichtung ziehen. (C) Einen Gegenstand mit einer Hand fest zusammendrücken. Am beliebtesten war bei den Studienteilnehmern übrigens der ziehende Handgriff. Diesen Beitrag finden Sie in Ausgabe 2/2018.

Foto: Fascinadora/Thinkstock.de

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