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Endlich wieder Zwetschgenzeit!

Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden werden als Herbstboten angesehen, obwohl es mittlerweile Sorten gibt, die schon im Juli reif sind.

Das botanische Familienoberhaupt, die eher rundliche Pflaume, gibt es in Rot, Gelb, Blau und Lila bis Schwarz. Typisch für die violette bis blau-schwarze Zwetschge sind die spitz zulaufenden Enden und die weiß-silbrige Schicht aus Fruchtwachs, die erst kurz vor der Verwendung abgewaschen werden sollte.

Spätestens beim Entsteinen offenbart sich ein weiterer Unterschied zwischen Zwetschge und Pflaume: Letztere ist „schwer steinlösend“, das gilt auch für Renekloden und Mirabellen. Wegen des weichen und saftigen Fruchtfleischs eignen sie sich ohnehin besser für Mus, Kompott, Marmelade oder Liköre. Für Kuchen sind Zwetschgen unschlagbar, auch weil sie beim Backen wenig „saften“. 

Kaufen Sie nur  Früchte, die glänzend, und fest sind und nirgends mehr grün schimmern – Nachreifen gibt es bei Familie Pflaume nämlich nicht. Fältchen weisen auf Überreife hin, dann lassen Druckstellen und aufgeplatzte Schale nicht lange auf sich warten. 

Vitamine aus der B-Gruppe sowie C, A, E und K machen diese Früchte wertvoll, aber auch die enthaltenen Ballaststoffe und vor allem der Gehalt an zellschützenden Flavonoiden.

Diesen Beitrag finden Sie in Ausgabe 5/2019

Foto: Mara Zemgaliete/AdobeStock.com

Tags: ausgabe519
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