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Schon die große Heilkundige des Mittelalters wusste: ­Essen ist Medizin. Kräuter und Gewürze verleihen nicht nur allen Speisen das gewisse Etwas. Sie sind auch ein Fest für die Sinne und ­fördern ganz nebenbei die Gesundheit.

Radieschen: mehr Sein als Schein

Rote kugelige Allerweltsknolle? Von wegen! Erstens gibt es das würzigscharfe Gemüse auch in Weiß, Rosa, Gelb, Violett und Halbweiß-halbrot, von länglich über zylindrisch bis Typ Eiszapfen. Zweitens bietet das kalorienarme Rübchen neben Folsäure, Vitamin C, Beta-Carotin und Kalium auch keim-und entzündungshemmende Stoffe. Und drittens sind Radieschen ein ideales Balkongemüse.
Wenn es im Mai schon warm genug ist, öffnet der Holunder seine weißen Blütendolden mit ihrem intensiven Duft nach Muskatwein und Honig. Das macht Lust auf den berühmten Sommersirup.
Wem beim Wort Linsen zuerst ein schwerer altdeutscher Eintopf einfällt, der kann sich durch ein Linsengericht anderer Art genussvoll eines Besseren belehren lassen.

Richtig essen hält das Gehirn fit

Immer mehr Studien beweisen es: Eine bewusste Ernährung kann wesentlich dazu beitragen, unser Gedächtnis zu erhalten. Sie ist damit eine wichtige Säule in der Vorbeugung von Alzheimer und Demenz.
Alles an Babyspinat ist zart: die Struktur, die Stiele, der Geschmack. Diese zarten Blättchen schmecken roh ausgesprochen gut, und das hitzeempfindliche Vitamin C kommt im ungegarten Spinat zu vollem Einsatz.
Nur in diesen ersten Frühlingswochen sind die Blättchen von Gänseblümchen, Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch und Gundermann so zart.
Auf Wochenmärkten, Biohöfen und in gut sortierten Supermärkten finden Sie ihn von Oktober bis Mai: frischen Topinambur.

Hühnersuppe bei Erkältungen

Die Zutaten einer Hühnersuppe lindern nachweislich Infekte in den oberen Atemwegen. Ihre Inhaltsstoffe hemmen Entzündungen und reduzieren die Aktivität der weißen Blutkörperchen.
Viele Zivilisationskrankheiten haben eine gemeinsame Ursache: stille Entzündungen, die den Organismus von innen heraus schwächen. Mit der richtigen Ernährung können Sie wirkungsvoll gegensteuern.

Rote Bete? Nur Mut!

Die Rote Rübe ist das Aschenbrödel unter den Wintergemüsen.

Gute Stimmung ist essbar

An grauen Tagen können Schokolade oder Sahnebonbons die Rettung sein, denn, so die wissenschaftliche Erklärung, Süßes und Fettes fördert die Bildung des Glückshormons Serotonin im Gehirn. Allerdings ohne Langzeiteffekt!
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