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Hoher Blutdruck: Das senkt ihn ganz natürlich

Stehen die Gefäße unter Druck, bietet die Komplementärmedizin wirksame Therapien passend zum individuellen Konstitutionstyp.

Die Diagnose kommt oft überraschend: „Ihre Blutdruckwerte sind zu hoch, da müssen wir etwas unternehmen“, heißt es nach der Routineuntersuchung beim Arzt. Das sollten Betroffene ernst nehmen. Zwar ist nicht zu spüren, dass das Blut mit zu viel Druck durch den Körper fließt, dennoch muss Bluthochdruck (Hypertonie) unbedingt behandelt werden: Mit der Zeit schädigt er die Gefäße, belastet das Herz und erhöht das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Vielfach werden dann synthetische Arzneien verschrieben. Es geht aber auch anders: mit pflanzlichen, homöopathischen und anthroposophischen Arzneien.

Naturheilkundliche Arzneimittel
Dass Phytotherapeutika wirken, ist durch pharmakologische Studien belegt. Ein Extrakt aus den Blättern, Blüten und Früchten des Weißdorns (Crataegus) etwa wirkt positiv auf die Durchblutung des Herzens und der Herzkranzgefäße, Bärlauch (Allium ursinum) blutverdünnend, und Mistelkraut (Viscum album) stärkend für das Herz. Zudem tragen alle drei Pflanzen dazu bei, den Herzrhythmus und auch den Blutdruck zu regulieren. Miteinander kombiniert wirken sie beispielsweise in Lefteria (von Dr. Pandalis). Dieses Komplexmittel kann ergänzt werden mit Dreiblatt Kalium (ebenfalls von Dr. Pandalis), ein Granulat unter anderem aus dem kaliumreichen Giersch (Aegopodium podagraria ssp. potassa), das die Funktion von Muskeln und Nerven unterstützt und den Körper veranlasst, mehr Flüssigkeit auszuscheiden. „Die Kombination Lefteria und Dreiblatt Kalium entspricht also etwa der Kombination von Betablockern mit einem Diuretikum (entwässernde Arznei), die auch in der Schulmedizin bei Bluthochdruck verordnet wird“, erläutert die Heilpraktikerin Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. „Allerdings ohne deren Nebenwirkungen, beispielsweise einer Störung des Elektrolythaushalts, da das Naturheilmittel dem Körper gleichzeitig pflanzlich gebundene Mineralien zuführt.“ Beide Pflanzenpräparate können schulmedizinische Medikamente ergänzen und in leichteren Fällen sogar ersetzen. Setzen Sie aber verordnete Blutdrucksenker nicht einfach ab. „Es ist besser, in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt über mehrere Wochen parallel das eine aus- und das andere einzuschleichen“, betont die Heilpraktikerin, die in ihrer Praxis in der Nähe von Würzburg schon viele Patienten mit Blutdruckproblemen behandelt hat. „Das geht nur in der kühlen Jahreszeit, der Sommer ist für eine Umstellung von Blutdrucksenkern denkbar ungeeignet.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in Ausgabe 6/2019

 

Weitere Aspekte:

  • Homöopathische Komplexmittel, Anthropodophische Mittel
  • Blutdruckfreundlicher Lebensstil
  • Welche Werte sind normal
  • Stress-Typ / Bauch-Typ / Chaos-Typ

 

Foto: BakiBG/iStock.com

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