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Hier schlafen Sie gut

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Auszug aus Heft 6/20

In unserer Welt voller Hektik und Stress brauchen wir vor allem eines: eine erholsame Nachtruhe. Doch nicht jede Stelle in der Wohnung ist dafür geeignet. Rutengänger und Feng-Shui-Berater können helfen, den richtigen Schlafplatz zu finden.

Sofort einschlafen, tief und fest schlummern und morgens erholt aufwachen – wer wünscht sich das nicht? Eine Nacht mit zu wenig oder schlechtem Schlaf stecken die meisten locker weg. Doch wenn wir wieder und wieder, Nacht für Nacht zu wenige erholsame Tiefschlafphasen durchlaufen, hat das weitreichende gesundheitliche Folgen. Wir sind nicht nur müde und körperlich weniger belastbar, auch der Blutdruck steigt, wir sind unkonzentriert, und unsere Stimmung ist im Keller. Nicht zuletzt lassen unsere Widerstandskräfte nach. Vor 500 Jahren schon wusste der Arzt Paracelsus, dass ein schlechtes Bett das sicherste Mittel ist, die eigene Gesundheit zu ruinieren.

Wenn die Nachtruhe gestört ist, liegt es aber häufig gar nicht am Bett, sondern daran, dass das Bett an der falschen Stelle steht: einer Stelle, die den Schlaf nicht fördert, sondern ganz im Gegenteil behindert. Mit diesem Problem ist der Geowissenschaftler und Heilpraktiker Dr. Steffen Schweikardt bestens vertraut. Er ist Vorstandsmitglied des Rutengänger-Vereins Süd e. V. (www.rgvs.net). Seit vielen Jahren berät er Menschen mit Schlafstörungen. Sei es eine Verwerfung oder eine Wasserader – er kennt zahlreiche geologische Phänomene, die daran hindern können, gut zu schlafen. Seiner Erfahrung nach gilt das für die allermeisten Wohnungen und Häuser.

Rutengänger (auch Rutengeher genannt) wie Schweikardt untersuchen deshalb am liebsten schon vor einem Hausbau das Baugrundstück ihres Kunden. Der Blick in die Natur liefert ihnen wertvolle Hinweise, ob störende geologische Besonderheiten tief im Erdreich vorhanden sind (siehe Kasten Seite 28). Wenn Bäume schräg wachsen oder speziell Obstbäume sich nach links drehen, liegt das nicht immer allein am Wind, sondern oft an solchen Phäno­menen. Sollte sich nirgends auf dem Grundstück ­eine gute Stelle für das Haus finden, rät Schweikardt seinen Kunden vom Kauf ab. Da Störquellen mit technischem Gerät oder Tricks nicht auszuschalten sind, sei die einzige Option, nach einem anderen, besseren Platz zu suchen, um nicht auf Dauer auf gesunden Schlaf verzichten zu müssen.

Warnzeichen für schlechten Schlaf
Aber wie ist es möglich, herauszufinden, ob das Bett in der Wohnung oder im Haus vielleicht nicht gut platziert ist? Dafür gebe es zahlreiche Anzeichen, so Schweikardt. Typisch sei, dass Menschen, deren Schlafplatz sich auf einer Störquelle befindet, eine Abneigung haben, ins Bett zu gehen und beispielsweise regelmäßig vor dem Fernseher ein­nicken. Eine erhöhte Wetterfühligkeit kann ebenso auf eine schlechte Bettstatt hindeuten wie Kopfdruck, Migräne, eine flache Atmung und andauernde Müdigkeit. Hunde übrigens meiden in aller Regel instinktiv diese unguten Plätze. Ein Hinweis, dass das heimische Bett nicht ideal platziert ist, kann auch ein Urlaub liefern. Wenn Sie dort mit einem Mal sehr gut und tief schlafen, sollten Sie zu Hause Ihren Schlafplatz kritisch ins Visier nehmen, das Bett probeweise umstellen und dann beobachten, ob sich der Schlaf bessert.

Oft genüge es schon, so Schweikardt, wenn man das Bett einfach ein Stück von der Wand abrücke. Das hatte er einer seiner Seminarbesucherinnen geraten, die nach dem Umzug in ihr neues Haus nachts regelmäßig aufwachte. Jeden Abend hatte sie ihr Bett von einer Wand an die andere geschoben, doch nirgends fand die junge Frau die ersehnte Nacht­ruhe. Als er das Bett kurzerhand weiter in die Zimmermitte schob, war das Problem behoben.

Dafür benötigte der Geowissenschaftler weder ein Strahlenmessgerät noch eine Rute. Deren Bedeutung werde oft von seinen Schülern, aber auch von ausgebildeten Rutengängern überschätzt.  Letztlich sei eine Rute nichts anderes als ein Instrument, das die vorhandene Körperreaktion verstärke. Seiner Ansicht nach besitzt jeder Mensch ursprünglich das Gespür, einen guten von einem mittelmäßigen oder einem schlechten Platz zu unterscheiden, und verliert es nur mit der Zeit. Babys etwa besitzen noch einen unverbildeten Instinkt. Wenn ein Säugling beispielsweise sein Köpfchen beim Liegen auffällig schräg hält, könnte es hilfreich sein, das Kinderbett zu verschieben oder es höher zu stellen. Ein Höhenunterschied von 20 oder 30 Zentimetern kann nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei Erwachsenen spürbar viel bewirken. Den vollständigen Beitrag finden Sie in Ausgabe 6/2020

 

Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Mit Feng Shui die Power-Position finden
  • Eine harmonische Atmosphäre schaffen  
  • Yin und Yang und der Fluss des Chi
  • Strahlt eine Wasserader oder Verwerfung?

 


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