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Nervosität und Reizbarkeit

Snowbelle / shutterstock.com

Auszug aus Ausgabe 3/21

Dr. med. Markus  Wiesenauer hat bei seinen Patienten, wenn sie innerlich angespannt, nervös und gereizt sind, gute Erfahrungen mit homöopathischen Arzneimitteln gemacht. Sie tragen dazu bei, wieder „festen Boden unter den Füßen“ zu bekommen. Das ist wichtig, denn mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen, hilft bei Nervosität, sich (wieder) zu erden und zu Gelassenheit und innerer Stärke zurückzufinden. Hier seine Empfehlungen:

Gereiztes Verspanntsein
Lass mich in Ruhe, ich will von nichts mehr etwas hören und sehen … eine Stimmungslage wie diese weist auf das homöopathische Arzneimittel Bryonia hin. Die Pflanze mit dem deutschen Namen Zaunrübe wird deshalb mitunter auch „Zornrübe“ genannt. Nicht selten geht eine solche Gereizt­heit mit Muskelverspannungen im Nacken-Schulter-Bereich und an der Rückenmuskulatur einher. Dann hilft die Einnahme von Bryonia D12, zweimal täglich fünf Globuli. Weitere Hinweise – sogenannte Leitsymptome – sind Verdauungsstörungen, oft mit Gallenblasenbeschwerden, obwohl kein Gallenstein vorhanden ist, sowie ein zunehmend harter Stuhlgang. Dieser entwickelt sich beispielsweise durch die sitzende Tätigkeit und weil man sich nicht die Zeit genommen hat, ausreichend zu trinken. Die Verstopfung ist in einer solchen emotionalen Verfassung auch als ein „Kann-nicht-loslassen“ zu verstehen.

Bauchschmerzen vor Nervosität
Reagiert der ganze Bauchraum mit krampfenden Schmerzen auf einen heftigen Gefühlsausbruch, trägt Colocynthis D12 (Koloquinte), zweimal täglich fünf Globuli, dazu bei, das Nervenkostüm zu stabilisieren und den Bauch zu entkrampfen. Typischerweise sind die Bauchkrämpfe desto stärker, je mehr die Seele rebelliert. Legt man die Hände auf den schmerzenden Leib, lassen sie etwas nach. Der medizinische Hintergrund: Es gibt im Bauch eine Art Bündel von Nervenbahnen, das als Bauchhirn oder auch – in der Naturheilkunde wie in der Ayurvedischen Medizin – als Sonnengeflecht (Solarplexus) bezeichnet wird. Es trägt unter anderem zur Anspannung oder Erschlaffung der Magen- und Darmmuskeln bei und wird durch Lebenssituationen beeinflusst, die einem „auf den Magen schlagen“.

Zusatztipp: Von der entkrampfenden Wirkung profitieren auch Frauen mit Schmerzen bei der Monatsblutung. Sie können drei Tage vor Eintritt der Monatsblutung dreimal täglich fünf Globuli, bei beginnenden Schmerzen bis zu sechsmal täglich fünf Globuli im Munde zergehen lassen. Lesen Sie den vollständigen Beitrag in unserer Ausgabe 3/2021

 


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