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So hilft die Naturheilkunde

Helga-Noack/FloraPress.de

Auszug aus dem Spezial Corona

Heilpflanzen, naturheilkundliche Arzneien und immunstärkende Verfahren regen die Selbstheilungskräfte an. Sie unterstützen nicht nur bei einer bereits erfolgten Virusinfektion, sondern entfalten auch vorbeugend große Kraft.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie zeigt sich besonders deutlich, wie verschieden Menschen auf den Ansturm der Viren reagieren. Bei manchen hält das Immunsystem alle Krankmacher problemlos in Schach. Andere stecken sich schon beim geringsten Kontakt mit den gefährlichen Viren an. Es ist daher ratsam, vorbeugend oder bei den ersten Anzeichen einer Erkältung, den Körper in seiner Widerstandskraft gegen Viren und Bakterien effektiv zu unterstützen.


Fotos: Kanusommer/AdobeStock.com; Cordyceps sinensis; cbglp2/iStock.com

Antiviral wirkende Pflanzen
Kräuter, Vitalpilze und Wurzeln verbessern die Abwehrkräfte und helfen, Virusinfekte rascher zu überwinden, denn Pflanzen und Pilze haben in Millionen Jahren gelernt, wie sie clevere ­Viren in Schach halten können: Sie enthalten spezielle Inhaltsstoffe, die auch im menschlichen Organismus ihre Wirkung entfalten, sogenannte Immunstimulanzien. Diese wirken wie ein Frischekick auf das Immunsystem. Sie aktivieren Abwehrzellen, die ständig im Körper
patrouillieren, und geben dem Organismus den Impuls, mehr Abwehrstoffe (Immunglobuline) zu bilden. Andere wirken vor allem antiviral und hemmen das Andocken von Viren an Zellen (Rezeptoren) oder schützen die Andockstellen. Manche Pflanzensubstanzen wirken sich günstig auf die Signalstoffe von Zellen (Zytokine) aus, schützen Lungenzellen vor Sauerstoffmangel und stärken die Flimmerhärchenzellen der Atemwege sowie die Gefäßzellen (Endothel), die Milz und das Lymphsystem. Wieder andere Heilpflanzen unterstützen das Immunsystem durch ihre adaptogene Wirkung. So helfen sie dem Körper, sich in Stresssituationen angemessen zu verhalten und maximieren dadurch die gesunden Funktionen des Organismus.

Zur Vorbeugung
>> Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea): Die ursprünglich in Südamerika beheimatete Pflanze konnte ihre immunstärkenden Eigenschaften weltweit schon in vielen Studien unter Beweis stellen. Ihre Inhaltsstoffe regen die Bildung von weißen Blutkörperchen an, sie steigern die Aktivität der Abwehrzellen und fördern die Freisetzung spezieller Botenstoffe. Zudem erschweren sie den Krankheitserregern das Eindringen in die Körperzellen. Ohne ärztlichen Rat sollten Präparate mit Sonnenhut allerdings nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden, beispielsweise dreimal täglich 20 Tropfen einer Echinacea-Tinktur (zum Beispiel Echinacin von Madaus) oder dreimal fünf Milliliter Frischpflanzenpresssaft (zum Beispiel Heilpflanzensaft Echinacea von Schoenenberger). Dann muss eine ebenso lange Pause folgen, da eine ständige Immunstimulation das Gegenteil bewirken kann. Kinder unter zwölf Jahren sollten Sonnenhut nur nach Rücksprache mit dem Arzt erhalten. Tipp: Wer viel unter Menschen sein muss, kann den Mundraum auch mehrmals täglich mit ­einem Echinacea-Spray benetzen (zum Beispiel Echinacea Mund- und Rachenspray von Wala), und damit die körpereigene Abwehr stärken.

>> Acerolakirsche (Malpighia punicifolia): Die Früchte des Tropengewächses gehören zu den besten Vitamin-C-Spendern weltweit: In nur 100 Gramm Fruchtfleisch stecken bis zu 4500 Milligramm des begehrten Vitalstoffs. Die frischen Früchte sind sehr empfindlich, deshalb kommen sie hierzulande nur als Saft, getrocknet oder in Pulver- und Tablettenform zum Einsatz. Besonders beliebt bei Groß und Klein sind Acerolataler (zum Beispiel Cerola Vitamin-C-Taler von Dr. Grandel), von denen dreimal täglich einer gelutscht werden darf.

>> Ingwer (Zingiber officinale): Die scharfe Wurzel durchwärmt und stärkt dadurch das Immunsystem. Wer möchte, schneidet ein etwa ein Zentimeter dickes Stück einer Ingwerwurzel in feine Scheiben und überbrüht diese mit heißem Wasser. Am besten Sie verwenden Bioingwer, der nicht geschält werden muss, denn die wichtigsten Substanzen befinden sich in und direkt unter der Schale. Drei bis vier Tassen davon am Tag getrunken, verbessern innerhalb kürzester Zeit die körpereigene Abwehr. Eine fertig zubereitete Alternative ist zum Beispiel das Ginger Elixier Bio vom Obsthof Retter, in dem die frische Ingwerwurzel mit erfrischenden Früchten wie Limetten, Zitronen, Orangen und Apfel kombiniert ist. Sie können sich aber auch puren Ingwersaft besorgen (gibt es zum Beispiel im Reformhaus und in der Apotheke) und mit Wasser verdünnt genießen. Den vollständigen Beitrag finden Sie in unserem Spezial Corona

Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Zur Vorbeugung und bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung
  • Dufter Schutz
  • Acht Kräuter gegen Covid-19
  • Stark dank Potenzierung
  • Homöopathie // Zur Infektprophylaxe, Begleitend zur Impfung, Bei Krankheitssymptomen
  • Schüßler-Salze // Zur Vorbeugung, Bei Krankheitssymptomen
  • Anthroposophische Arzneimittel
  • Säure-Basen-Balance

 


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