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Johannisbeere: Frucht mit Spitzenwerten

Am 24. Juni, dem Geburtstag Johannes des Täufers, beginnt die Erntezeit für rote Johannisbeeren – die schwarzen sind erst ab Mitte Juli reif. Bis Ende August zeigen sich die kleinen, spritzigen Trauben in Hell- bis Dunkelrot, Nachtblau bis Schwarz, aber auch in Rosa, Gelblich bis Weiß.

Sie sind reich an Kalium, das sich günstig auf den Blutdruck auswirkt und Gefäße vor schädlichen Ablagerungen bewahrt. Fast unschlagbar ist der Gehalt an Vitamin C – und zwar besonders in der schwarzen Johannisbeere, die das Vierfache der roten und helleren Varianten bietet. Schon eine Handvoll deckt den täglichen Bedarf an Vitamin C. Noch eindrucksvoller sind die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe. Diese Anthocyane – sie sind rot, purpur, blau, violett bis schwarz – können weitaus effektiver als andere sogenannte Radikalenfänger die Erbinformation der Zellen schützen und so das Risiko für bestimmte Tumorarten senken. Es gilt die Regel: Je dunkler eine Frucht, desto höher der Gehalt an Anthocyanen. 

Weil schwarze Johannisbeeren ziemlich herb sind, mögen viele sie nur als Sirup, Gelee, Konfitüre oder „Cassis“. Tipp: Die Beeren fein pürieren, durch ein Sieb streichen, mit Joghurt und etwas­ Honig vermischen und mit Mine­ralwasser aufgießen. Ein herrlich erfrischendes Sommergetränk! 

Diesen Beitrag finden Sie in Ausgabe 4/2019.

Fotos: Arkadiusz-Fajer/AdobeStock.com

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