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Die Natur lockt – Nichts wie raus!

Stefanie-Keller/iStock.com

Auszug aus Heft 2/21

Ein Spaziergang in der frischen Frühlingsluft macht geschmeidig und schenkt uns neue Lebensfreude. Nach langen Wintertagen hält die Natur alles bereit, was wir brauchen, um bei Bewegung im Freien wieder in Schwung zu kommen. Einfache, effektive Übungen am Wegesrand stärken die Wirbelsäule und mobilisieren wichtige Muskelgruppen.

Wenn die Tage länger werden, Schneeglöckchen, Primeln und Krokusse erblühen, erwacht auch der Mensch zu neuem Leben. Frische Luft und neues Licht locken zum ausgedehnten Spaziergang …

Aber selbst das einfache Gehen kann schon nach kurzer Zeit anstrengend werden, schließlich fehlt es uns nach dem langen Winter meist noch an Training und an der nötigen Lockerheit: Die Gelenke sind wie eingerostet, die Faszien nicht mehr so geschmeidig. Ganz zu schweigen von den Muskeln, die auch schon mal kräftiger waren. Was dann hilft, ist Schritt für Schritt bewusst zu gehen und den ­eigenen Körper beim Spaziergang ­genau wahrzunehmen. Wer unterwegs zudem einige einfache Übungen macht, mobilisiert wie nebenbei die Wirbelsäule und steigert die körperliche Fitness zusätzlich.

Am Wegesrand finden wir alles, was es dazu braucht: Bäume, Äste oder auch Bänke geben den nötigen Halt und bieten beim Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht ausreichend Widerstand. Drei ausgedehnte Spaziergänge pro Woche reichen, und wir erleben dabei nicht nur die aufblühende Natur, sondern werden wieder geschmeidig wie die Weidenbäume und kräftig wie die Eichen.

Gut gehen, leichter gehen
Auch wenn das Gehen die natürlichste Art der Fortbewegung ist, wer viel sitzt und sich wenig bewegt, und den Körper zudem einseitig belastet, geht aber meist – ohne es zu merken – nicht mehr richtig. Die für das Gehen so wichtigen Lendenmuskeln (Psoas), die Beine und Wirbelsäule miteinander verbinden, stabilisieren den unteren Rücken nicht mehr ausreichend. Nicht selten sind sie aufgrund mangelnder oder auch falscher Bewegung verkürzt oder zu schwach. Deshalb verspannen sich Oberschenkel- oder Gesäßmuskulatur, denn sie müssen nun anstelle der Psoas-Muskeln die Hauptarbeit übernehmen.
Oft schleichen sich zudem Haltungsfehler beim Gehen ein. Der Kopf wird gesenkt, die Schultern hochgezogen. Schon eine minimale Verschiebung der Kopfhaltung kann die Körperorganisation durcheinanderbringen und die neuromuskuläre Koordination erheblich beeinträchtigen. „Vor allem, wenn wir beim Gehen mit den Gedanken ganz woanders sind, neigen wir dazu, schlampig zu gehen“, sagt der Physiotherapeut Markus Roßmann („Fit mit jedem Schritt – Richtig gehen“, Südwest Verlag). Viele vergessen dann nämlich, beim Gehen ihre Arme zu bewegen. Das Vor- und Zurückpendeln der Arme ist aber wichtig. Zum einen werden so bei jedem Schritt die Schultergelenke gedehnt, zum anderen verleiht der Kreuzgang dem aufrechten Körper beim Gehen die nötige Stabilität.

Den vollständigen Beitrag finden Sie in Ausgabe 2/2021

Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Qi-Gong-Übung: Yin-Yang-Hände
  • Spaß statt starrer Muster
  • Die richtige Kleidung

 

 


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