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Endlich wieder gut schlafen

Gorodenkoff / AdobeStock.com

Auszug aus Heft 5/20

Oft sind es Ängste und Sorgen, die uns am Ein- oder Durchschlafen hindern. Aber auch Stress und Überlastung im Alltag können den Schlaf stören. Dann verhelfen ausgleichende, beruhigende Heilpflanzen sanft zu innerer Ruhe.

 Mit wenig Nachtschlaf auszukommen, gilt in unserer Leistungsgesellschaft noch immer als Erfolgsrezept. Ein Irrglaube, wie die aktuelle Forschung zeigt. Ausreichend und ungestört zu schlafen, ist unverzichtbar für unsere Gesundheit, denn nur im Schlaf können sich unser Gehirn wie unsere inneren Organe regenerieren. Aber was tun, wenn er einfach nicht kommen will? Immer mehr Menschen wälzen sich nach dem Zubettgehen ruhelos von einer Seite zur anderen oder erwachen in der Nacht: Schlafforscher schätzen, dass jeder zweite Erwachsene zumindest gelegentlich Probleme hat, ein- oder durchzuschlafen. Unter den Erwerbstätigen sind laut einer Befragung 2017 (DAK-Gesundheits­report) sogar 80 Prozent betroffen.

Manchmal sind es äußere Reize wie Lärm oder Licht, die uns am Schlafen hindern, manchmal leben wir gegen unsere Innere Uhr. Schichtarbeiter spüren das ebenso deutlich wie Fernreisende, die durch eine Zeitverschiebung mit Jetlag zu kämpfen haben. Auch Hormonstörungen, beispielsweise aufgrund einer Erkrankung der Schilddrüse, oder psychische Probleme können den Schlaf negativ beeinflussen. Sehr viel häufiger sind es aber Stress, Ängste und Sorgen in der Arbeit und in der Familie oder auch Überlastung im Alltag, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen.

Dann können Heilpflanzen helfen, leichter in den Schlaf zu finden. Ausgewählt werden sie nach der Ursache der Schlafstörung: Wenn innere Anspannung, Ruhelosigkeit oder Nervosität das Einschlafen verhindern, sind schlaffördernde Pflanzen angebracht; sogenannte adaptogene Pflanzen hingegen empfehlen sich, wenn es gilt, ein Übermaß an Stress zu kompensieren. Das große Plus der Pflanzenpräparate: Sie machen – im Unterschied zu vielen chemisch-synthetischen Arzneimitteln – weder benommen noch abhängig. Ihr Apotheker berät Sie gern, welche Pflanze und welches Mittel am besten zu Ihren Beschwerden passt. Er sagt Ihnen auch, wann die Grenzen der Selbstmedikation erreicht sind und wann ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte.

Generell gilt: Bringen die pflanzlichen Mittel keine Erleichterung oder halten die Schlafstörungen länger als vier Wochen an, sollten Sie das Pro­blem mit Ihrem Hausarzt besprechen.


Innere Ruhe für guten Schlaf

Beruhigende und einschlaffördernde Heilpflanzen dämpfen Nervosität wie auch Angst- und Spannungszustände und sorgen so für erholsamen Schlaf. Sie kommen in Form von Fertigpräparaten, Frischpflanzensäften oder Tees aus der Apotheke zum Einsatz.
Den vollständigen Beitrag finden Sie in Ausgabe 5/2020


Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Innere Ruhe für guten Schlaf
  • Warum schlafen wir?
  • Hilfreiche Mikronährstoffe für besseren Schlaf
  • Bewährte Kombinationen
  • Weniger Stress, besserer Schlaf

 




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