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Schönheit, die heilt

Helga-Noack/flora-press.de

Zarte Blütenblätter, betörender Duft, vielfältige Farben und Formen – die Rose gilt als Königin der Blumen. Zu den äußeren Werten kommt auch ihr
innerer: die große Heilkraft für Körper und Seele.

Ein Spaziergang durch einen blühenden Rosengarten ist ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne: Wir erfreuen uns an den unzähligen Farbschattierungen der geöffneten Blüten,  atmen ihren unbeschreiblich sinnlichen Duft ein, streifen vorsichtig mit dem Finger über die samtig weichen Rosenblätter und lauschen dem zarten Summen der Insekten, die sich am reich gedeckten Nektarbüfett gütlich tun. Rosen verzaubern und laden zum Träumen ein … Eine gesundheitliche Wirkung verbinden wir mit den duftenden Schönheiten jedoch zumeist nicht. Dabei steckt in den Blütenblättern und Früchten vieler Rosenarten eine Heilkraft, die ihresgleichen sucht.

Duftende Kostbarkeit
Liebe, Luxus, Wohlbefinden: Kaum eine andere Blume wird seit Jahrtausenden so sehr mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht wie die Rose. Weiße Rosen stehen für reine Liebe und blühende Schönheit, rote für Lust und Leidenschaft. Kein Wunder, dass Kleopatra den römischen Feldherrn Marcus Antonius in einem Raum empfangen und betört haben soll, dessen Boden kniehoch mit frischen Rosenblättern bedeckt war. Die reichen Bürger Roms wandelten durch die zahlreichen Rosengärten der Stadt, um den Rosenduft als Aphrodisiakum einzuatmen. Sie badeten in Wasser, das nach Rosen duftete, und bei den legendären Festmahlen des Kaiser Nero sollen Ströme von mit Rosenöl aromatisiertem Wein geflossen sein.

Kostbares Rosenöl war ein wertvolles Handelsgut und Inbegriff des Luxus, braucht man doch rund vier bis fünf Tonnen Rosenblüten, um daraus einen
Liter naturreines Rosenöl zu destillieren. Daran hat sich übrigens bis heute nichts geändert: Echtes Rosenöl ist eines der teuersten ätherischen Öle der Welt. 2017 kostete ein Liter bulgarisches Rosenöl bis zu 10 000 Euro. Die Herstellung von Rosenöl ist nämlich enorm aufwendig. Es wird hauptsächlich aus der Damaszener-Rose (Rosa damascena) und der Hundertblättrigen Rose (Rosa centifolia) gewonnen, und in deren Hauptanbaugebieten in Bulgarien, der Türkei, Nordafrika und Südfrankreich werden die frisch geöff­neten Blüten von Hand gepflückt. Dies geschieht in den frühen Morgenstunden. Dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen in den Blütenblättern am höchsten, denn durch die Sonneneinstrahlung sinkt er im Lauf des Tages um bis zu 70 Prozent. Anschließend durchlaufen die Blütenblätter bis zu sieben Mal einen Destillationsprozess, bei dem im Wasserdampf das ätherische Öl abgeschieden wird. Das kostbare Rosenöl setzt sich als flüssiges Kondensat ab. Es enthält mehr als 550 pflanzliche Inhaltsstoffe, die vielfältige medizinische und pflegende Eigenschaften entfalten. Selbst der kondensierte Wasserdampf ist wertvoll. Als sogenanntes Rosenwasser wird er in der Gesichts- und Körperpflege verwendet und verleiht orientalischen Speisen ein blumiges Aroma. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe 4/2020

Weitere Aspekte in diesem Beitrag

  • Die vier wichtigsten Heilrosen
  • Betörende Rosengärten
  • Pflegende Wohltat
  • Hagebutten, wahre Powerpakete
  • Bewährte Hausmittel: Gutes aus der Rose





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