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Streichelzarte Frühlingshaut

zoranm/iStock.com

Auszug aus Heft 2/21

Heizungsluft drinnen, Eiseskälte draußen – der Winter hat unsere Schutzhülle erheblich strapaziert.  Mit der richtigen Pflege geben Sie trockener Haut rasch ihre Glätte und Geschmeidigkeit zurück.

Am Ende des Winters braucht unsere Haut zwei Dinge: eine Extraportion Fett und einen Extraschuss Feuchtigkeit. Denn winterliche Wechsel zwischen trockener Heizungsluft in den Häusern und kalter Luft im Freien sind an ihr nicht spurlos vorübergegangen. An vielen Stellen ist sie rau und spröde, spannt, schuppt oder juckt. An den Schienbeinen, Ellbogen und Unterarmen ist es meist besonders schlimm. Vor allem Frauen jenseits der Wechseljahre kennen

dieses Problem. Ihre Haut leidet nicht nur unter dem jahreszeitlich bedingten Feuchtigkeitsmangel, sondern zudem unter dem Rückgang von Östrogen in ihrem Körper. Ohne das wasserspeichernde weibliche Geschlechtshormon trocknet ihre Haut im Winter noch stärker aus, als dies in jüngeren Jahren der Fall war. Reichhaltige naturkosmetische Pflegeprodukte versorgen unsere Haut mit der nun dringend benötigten Feuchtigkeit. Sie punkten mit hochwertigen Fetten und ausgewählten pflanzlichen Inhaltsstoffen, die sich bei trockener Haut ganz besonders bewährt haben. Viele Naturkosmetikhersteller haben ganze Produktserien für trockene Haut entwickelt. Damit verfügen Sie immer über passend abgestimmte Gesichtscreme, Reinigungsmilch und Körperlotion.

Pflegende Öle
Reichhaltig sollte eine Pflege an kühlen Frühlingstagen sein und wertvolle Öle enthalten. Bei Temperaturen unter 8 °C stellen nämlich die Talgdrüsen in der obersten Hautschicht ihre Arbeit weitgehend ein. Kommt man dann wieder in die Wärme geheizter Räume, öffnen sich die Poren. Dadurch kann über die oberste Hautschicht, die Epidermis, besonders viel Wasser aus der Haut entweichen. Zudem enthält trockene und reifere Haut meist zu wenig Hautfett (Lipide). Lipide verbinden in der obersten Hautschicht die Hornzellen und halten sie zusammen. Darüber liegt ein leicht saurer Wasser-Fett-Film, der sogenannte Säureschutzmantel. Bei Menschen mit trockener Haut ist diese Schutzhülle sehr durchlässig, da die Lipide zwischen den einzelnen Zellen nicht in ausreichender Zahl oder der richtigen Zusammen­setzung vorhanden sind. Sie brauchen gerade an kühlen Tagen deshalb Cremes mit einem hohen Fettanteil, sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsionen, bei denen Wassertröpfchen in Öl eingebunden sind – erkennbar ist dies meist durch Worte wie „reichhaltig“ oder „mit hohem Fettanteil“ auf der Kosmetikverpackung. Auf leichtere Öl-in-Wasser-Formulierungen sollten Sie erst wechseln, wenn es dauerhaft warm ist.

Besonders geeignet für trockene Haut sind hochwertige Pflanzenöle wie Mandel-, Sesam-, Avocado-, Nachtkerzen- und Jojobaöl, die durch Sheabutter ergänzt werden können. Eines oder mehrere dieser Öle finden sich in allen naturkosmetischen Produkten. Sie haben nicht nur einen hohen Anteil essenzieller Fettsäuren, sondern auch eine hautähnliche Struktur und einen hautnahen Schmelzpunkt. Dadurch können die Cremes gut in die Haut eindringen. Sheabutter enthält neben reichlich Fettsäuren auch wundheilungsförderndes und zell­regenerierendes Allantoin, das Hautirritationen lindert.

Den vollständigen Beitrag finden Sie in Ausgabe 2/2021

Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Reichlich trinken, aber nur kurz duschen
  • Feuchtigkeitsspendende Pflanzen  
  • Körperähnliche Substanzen
  • Damit die Haut unter der Maske nicht leidet

 

 


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