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Freie Atemwege

Viele kennen das aus ihrer Kindheit: War man erkältet, rieb die Mutter Brust und Rücken mit einer Erkältungssalbe ein. Danach sank man gut zugedeckt und umhüllt vom inten­siven Duft nach Eukalyptus und Pfefferminze, Thymian, Fichten- oder Kiefern­nadeln in einen heilsamen Schlaf. Heute erlebt diese traditio­nelle Anwen­dungsform der Aromatherapie eine Renaissance.

Aromatherapie bei Erkältungen
In jeder Apotheke finden Sie eine große Auswahl verschiedener Brust- und Erkältungsbalsame. Einige davon stellen wir Ihnen in unserer Tabelle kurz vor. Die Hauptwirkstoffe all dieser Erkältungssalben sind ätherische Pflanzenöle. Sie werden von den Herstellern der Erkältungsbalsame hoch konzentriert in einer festen Trägersubstanz eingefangen. Daraus verdunsten die flüchtigen Öle, sobald der Balsam durch die Körpertemperatur oder den Zusatz von heißem Wasser in einem Inhaliergerät erwärmt wird.Großer­ Vorzug der heilkräftigen Salben: Sie wirken von innen wie von außen. Werden sie auf der Brust verteilt oder durch Mund und Nase inhaliert, gelan­gen die ätherischen Öle mit dem Atem zu den entzündeten Schleimhäuten in Nase, Hals, Rachen und Bronchien. Zugleich werden sie über die Haut aufgenommen und mit dem Blut zu den Atemwegen transportiert.Auch entspannende Erkältungsbäder beruhen auf diesem Effekt. Baden sollten Sie allerdings nur bei leichten Infekten. Bei starken Beschwerden und bei Fieber kann die Hitze den Kreislauf belasten und – weil sie den Körper anstrengt – eine Erkältung sogar verstärken.  Den vollständigen Beitrag finden Sie in Ausgabe 2/2020

Weitere Aspekte:

  • Heilpflanzen und ihre Wirkung
  • Tabelle: Erkältungsbalsame mit ätherischen Ölen

 

Foto: fizkes/shutterstock.com

Tags: ausgabe220